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29.11.16

Von der Spielzeugkiste in den Spielzeugsack

Als in den vergangenen Monaten unsere gesamte Wohnung nach und nach zum Kinderspielzimmer mutierte und wir vor lauter Spielsachen kaum noch treten konnten, war klar, hier muss sich dringend etwas ändern. Heute verrate ich euch, welche Maßnahmen wir daraufhin ergriffen haben...

 

Maßnahme 1: Ein Spielzeugsack

Damit sämtliche Spielsachen nach Feierabend gut und schnell verstaut werden können, habe ich kurzer Hand einen Spielzeugsack genäht. Eine super Orientierung und Hilfe waren mir dabei die beiden tollen Tutorials von Fusseline zum Stoffkorb mit Belegverarbeitung und den Mini-Seesäcken. Anders als im Tutorial gezeigt, habe ich auf das Decovil zur Verstärkung verzichtet, und stattdessen Wachstuch als Innenstoff gewählt. Das Wachstuch bringt für meine Zwecke genügend Stabilität mit sich. Für zusätzlichen Stand könnte man natürlich auch noch den Außenstoff mit einer aufbügelbaren Einlage nach Wahl verstärken. Zum Aufzeichnen der Grundfläche eignet sich übrigens eine ausreichend große Küchenschüssel.
Damit kein Spielzeug verloren geht, habe ich ähnlich wie bei den Mini-Seesäcken ein innenliegendes Beutelteil mit Tunnelzug eingenäht. Als Kordel diente mir die Kordel eines alten Kleides, welches ich bereits zu einem Soleil Dress upgecycelt hatte.
Bitte schaut bei den Fotos nicht allzu genau hin :P Ich gestehe, dass der Sack sehr schlampig genäht wurde :/ Ich war an dem Tag sehr ungeduldig und wollte ihn schnellstmöglich fertig haben. Taschen und dergleichen gehören eh nicht zu meinen liebsten Nähprojekten. UND: Webware erfordert natürlich außerordentliche Genauigkeit beim Zuschnitt und Nähen. Die kreisförmige Grundfläche erschwert das Ganze noch zusätzlich. Da lässt sich am Ende nichts mehr einfach so zurecht ziehen (wie bei Jersey). Aber die Hauptsache ist: Der Spielzeugsack erfüllt seinen Zweck. Und das tut er in der Tat. Er ist übrigens auch äußert praktisch für unterwegs und auf unseren Reisen standardmäßig dabei.

 

Maßnahme 2: Ein Abo bei Meine Spielzeugkiste

Bereits vor einigen Jahren hatte ich mal einen Fernsehbericht über ein Spielzeug-Abonnement gesehen. Kein altes, ungenutztes Spielzeug mehr, das in der Ecke einstaubt, sondern nach Belieben spannende, neue Spielsachen... Zu dem Zeitpunkt war das Tochterkind noch Quark im Schaufenster, aber die Idee hatte mich überzeugt. Zum Glück fest im Hinterstübchen abgespeichert, poppte das Ganze nun also auf und nach kurzer Internetrecherche landete ich letztlich bei "Meine Spielzeugkiste".
Meine Spielzeugkiste bietet verschiedene Abo-Modelle in Form von Kistengrößen an. Ich habe mich für die Komfort-Kiste mit drei Spielzeugen entschieden. Im 12-Monats-Abo kostet uns das monatlich 14,99 Euro. Die Spielzeuge können jederzeit kostenlos getauscht werden. Sollte mal ein Teil verloren oder kaputt gehen, entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Dank des Spielzeug-Abos wird es uns nun nie wieder langweilig. Die Auswahl an Spielzeugen ist wirklich groß und ständig wechselnd. Was mich neben all dem an dem Konzept überzeugt, ist die Tatsache, dass ich meinem Kind auf diese Weise gleich mehrere Dinge mit auf den Weg gegeben kann. Nämlich a) Nachhaltigkeit - Dinge temporär zu nutzen, ist ressourcenschonender als sie zu besitzen. Und b) ums mit den Worten des Kängurus zu sagen - "Mein, dein - das sind doch bürgerliche Kategorien". Recht hat es, denn materieller Besitz ist eben nicht alles im Leben.

Ich gebe zu, trotz Spielzeugabo sammelt sich hier nach wie vor jede Menge Spielzeug an. Mehr als mir lieb und recht ist :D

So, und das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Ich habe nämlich noch ein kleines Goodie für euch :) Mit dem Code "mindeern" könnt ihr Meine Spielzeugkiste einen Monat gratis testen! Ab dem zweiten Monat gilt dann der reguläre Preis.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Spielen,
Eure Ivonne




Stoffe: Baumwollstoff mit Igeln, Wachstuch - Stoff & Stil
Verlinkt: Dienstagsdinge, HoT, Creadienstag

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